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ÖAW Verlag

Wissenschaftliches Publishing beim ÖAW Verlag

Formeln, Fußnoten, Sonderzeichen – und trotzdem ein Produktionsweg, der nicht bei jedem Band neu erfunden werden muss.

Wissenschaftliches Publishing beim ÖAW Verlag

Ausgangslage

Der ÖAW Verlag publiziert anspruchsvolle wissenschaftliche Werke – Monographien, Reihen, Sammelbände. Typografisch anspruchsvoll: Formeln, Fußnoten, mehrsprachige Passagen, Abbildungen mit komplexen Bildunterschriften. Qualitätsansprüche, die über das hinausgehen, was ein Standard-Layout-Template hergibt.

Gleichzeitig wächst der Druck in Richtung Digital: Inhalte sollen nicht nur gedruckt werden, sondern langfristig strukturiert vorliegen – für Web, E-Books, Repositorien. Das stellt an Satz und technische Aufbereitung andere Anforderungen als reine Printproduktion.

Herausforderung

Wissenschaftliches Publishing lebt von Details. Ein falsch gesetzter Index, eine Formel, die im PDF anders aussieht als im Druck, ein Metadatenfeld, das fehlt – das fällt auf und kostet Vertrauen. Gleichzeitig darf der Produktionsprozess nicht unendlich dauern, nur weil das Buch komplex ist.

Die Frage war also: Wie verbinden wir typografisches Feingefühl mit Prozessen, die auch bei Band zwanzig noch funktionieren? Nicht punktuelle Reparatur bei jedem neuen Titel, sondern Strukturen, die mitwachsen.

Lösung

Wir begleiten den ÖAW Verlag langfristig – bei Satzproduktion, technischer Aufbereitung und der schrittweisen Entwicklung automatisierter Workflows. Das heißt in der Praxis: anspruchsvoller Formelsatz und Satzproduktion, XML-basierte Strukturen für Mehrfachverwertung, und Automatisierung dort, wo wiederkehrende Schritte Zeit fressen – Verzeichnisse, Querverweise, Formatkonvertierungen.

Entscheidend ist uns dabei nicht, möglichst viel zu automatisieren, sondern das Richtige: Wo der manuelle Weg schneller ist, sagen wir das. Wo ein Skript drei Stunden Arbeit pro Band spart, bauen wir es – und dokumentieren es so, dass es auch funktioniert, wenn wir gerade in einem anderen Projekt stecken.

Ergebnis

Verlässliche Produktionsqualität über viele Jahre und Publikationen hinweg – und ein Austausch auf Augenhöhe. Wenn ein neues Buch ansteht, muss nicht bei null angefangen werden. Die Strukturen sind da, das Team kennt die Abläufe, und wenn etwas Neues dazukommt, wächst der Prozess mit – statt jedes Mal neu gebaut zu werden.

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